Zahlreiche Sturmeinsätze und ein vermuteter Dachstuhlbrand

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Tief „Frederike“ sorgte gestern für über 1.000 sturmbedingte Einsätze im Kreis Soest.

Aufgrund der Vielzahl der gemeldeten Schäden im Erwitter Stadtgebiet, wurden gegen Mittag mit dem sogenannten Wehralarm alle aktiven Feuerwehrfrauen und -männer der Gesamtwehr alarmiert und die jeweiligen Einsätze von der in Erwitte eingerichteten Einsatzleitung koordiniert.

Inmitten der vielen Sturmschäden sorgte ein gemeldeter Dachstuhlbrand für die umgehende Konzentration einiger Einheiten auf das entsprechende Objekt. Glücklicherweise konnte nach der Erkundung der Lage vor Ort schnell Entwarnung gegeben werden.

Im Ortsgebiet Bad Westernkotten mussten 12 zum Teil sehr große umgestürzte Bäume durch die Feuerwehr beseitigt werden.

Im Verlauf der Einsätze wurden vorerst nur Teilstücke der jeweiligen Straßen gesperrt, da die Beseitigung der Bäume inmitten der orkanartigen Böen zu gefährlich für uns gewesen wäre. Nachdem das Sturmtief dann weiter gezogen war, konnten die Bäume mit der Motorsäge zerkleinert und – unter anderem durch den von einem Landwirt zur Verfügung gestellten Radlader – beseitigt werden.

Im Anschluß an die Freigabe alle Straßen und Wege verbleib eine Bereitschaft bis 20 Uhr am Gerätehaus.

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Neben den unzähligen Schäden forderte „Frederike“ in Deutschland leider viele Verletzte und auch Todesopfer. Unter anderem sind zwei Feuerwehrkameraden bei Sturmeinsätzen ums Leben gekommen. Wir sind in Gedanken bei den Familien und Freunden der Verstobenen und wünschen Ihnen die nötige Kraft in diesen schweren Stunden.