Fahrsicherheitstraining und Sturm „Eberhard“

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Gestern haben die Maschinisten (Fahrer und Bediener der Löschfahrzeuge) unseres Löschzuges sowie einige Kameraden aus Horn, Schallern und Stirpe an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen.

Am (sehr) frühen Sonntagmorgen ging es zum Trainingszentrum in Rüthen. Nach einer kurzen Theorieeinheit konnte man sich in einem Slalomparcours nach und nach an die physikalischen Grenzen der bis zu 15 Tonnen schweren Fahrzeuge (immerhin das 10fache eines Mittelklassewagens) heranwagen. Im Anschluss standen dann Bremsübungen auf unterschiedlichen Untergründen und mit Hindernissen an.

Slalom zum warm werden
Bremsen aus 50 km/h
Sturmtief „Eberhard

Parallel zu den Trainingseinheiten wurde die Entwicklung des anstehenden Sturmes „Eberhards“ verfolgt und dann am frühen Nachmittag beschlossen, dass Training vorzeitig abzubrechen, um zum berechneten Eintreffen des Sturmes wieder an den Stützpunkten zu sein.

Kurz nach unserer Ankunft und der Nachbereitung der Löschfahrzeuge erfolgte dann die Alarmierung aller Erwitter Einheiten, um die bereits eingegangenen und erwarteten Einsätze abzuarbeiten.

Insgesamt gab es im Heilbad vier sturmbedingte Einsätze. Ein Fußweg musste aufgrund eines umgefallen Baumes abgesperrt werden. Eine Straße wurde kurzzeitig gesperrt, bis geklärt werden konnte, dass von einem vorgeschädigten Baum keine weitere Gefahr ausging. Teile einer Poolüberdachung mussten geborgen und eine Ablösen weiterer Platten verhindert werden. Die Bergung einer abgelösten Kaminverkleidung konnte nicht beendet werden; die Arbeiten mit der aus Erwitte angerückten Drehleiter wurden aufgrund einiger stärkerer Böen abgebrochen – nach einer weitergehenden Erkundung konnte geklärt werden, dass von der Verkleidung keine weitere Gefahr ausging.

Nach den Maßnahmen standen dann die Mannschaften unserer beiden Einsatzfahrzeuge noch etwa eine Stunde im Gerätehaus in Bereitstellung für eventuell Folgeeinsätze. Weitere Kameraden aus dem Heilbad unterstützen darüber hinaus den Löschzug Erwitte.