Brandschutzbedarfplan verabschiedet

Brandschutzbedarfplan verabschiedet

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Gerade war eine Abordnung unseres Löschzuges zu Gast bei einer Ratssitzung der Stadt Erwitte.

Unter anderem behandelte die Sitzung die Abstimmung über den Brandschutzsbedarfsplan für die nächsten 5 Jahre, welcher laut unserer Einschätzung Ungereimtheiten enthält und ferner Nachteile für den Standort Bad Westernkotten mit sich bringt. Unseren Vorbehalt hatten wir im Vorfeld dargelegt – natürlich nicht nur mit den Scheuklappen auf denn eigenen Standort, sondern mit Hinsicht aufdie Gesamtwehr.

Der Ratssaal war bis zum letzten Platz gefüllt, fast ausschließlich mit Kameraden aus dem ganzen Stadtgebiet, die an den einleitenden Informationen und natürlich dem Ausgang der Abstimmung sehr großes Interesse hatten.

Die Kommunal Agentur NRW hatte den Entwurf erstellt. Vor der Abstimmung wurde er in Stichpunkten präsentiert. Im Rat wurde der Entwurf dann diskutiert und im letztendlich zugestimmt.

Wir sind gespannt, wie sich die nächsten 5 Jahre entwickeln …

Drohendes Dieselfahrverbot im Heilbad; Löschfahrzeug auf alternativen Antrieb umgerüstet

Drohendes Dieselfahrverbot im Heilbad; Löschfahrzeug auf alternativen Antrieb umgerüstet

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Um bei einem möglichen Dieselfahrverbot in der Innenstadt von Bad Westernkotten gerüstet zu sein, haben wir als Pilotprojekt eines unserer beiden Fahrzeuge auf einen alternativen Antrieb mit erneuerbaren Energien umgerüstet.

Wir freuen uns, seit Anfang diesen Monats einen Beitrag an einer dieselrußfreien Luft leisten zu können und fahren nun mit einem eigenentwickelten Holzhackschnitzelantrieb.

Die ersten Versuche verliefen recht positiv. Nach einer kurzen, nur etwa 30 minütigen Aufheizzeit besitzt der Motor eine Leistung von atemberaubenden 48.000 Watt (Anm.: entspricht 65 PS).

Sehr stolz sind wir über die innovative Lösung einer anfänglichen Problemstellung zur Vorhaltung von Brennstoff: der nicht mehr benötigte, etwa 80 Liter fassende Dieseltank steht nun als Behälter für das Löschwasser zur Verfügung – im Gegenzug können wir im ehemaligen Löschwassertank rund 2 Kubikmeter Holzhackschnitzel mitführen und haben somit einen Vorrat für bis zu 1,5 Betriebsstunden.

Für unser Konzept sind wir bereits mit dem Innovationspreis der Baron-von-Münchhausen-Stiftung nominiert worden.

Besuch im „Forum für Evakuierung“

Besuch im „Forum für Evakuierung“

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Heute hat unser Löschzug das „Forum für Evakuierung“ der Firma INOTEC besucht. Das Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern in der Not- und Sicherheitsbeleuchtung und realisiert mit seinem Forum eine Erlebniswelt zum Thema Evakuierungskonzepte und -technik.

Nach einer kurzen Info über das Unternehmen erhielten wir einen Überblick über die laut Norm und Vorschrift geforderten Maßnahmen. Sehr beeindruckend konnten wir im Anschluß live erleben, wie groß die Kluft zwischen den geforderten Voraussetzungen und dem technisch Machbaren ist.

Das Forum bietet vielfältige und realitätsnahe Simulationsbereiche, in denen Brandgeschehnisse und die Problematik der Evakuierung sehr realistisch nachgebildet werden können. Beeindruckend war der abschließende Unternehmensfilm, der in 3D im eigens dafür eingerichteten Kino vorgeführt wurde.

Und wie es so kommt, musste der Veranstaltungsraum dann zum Ende aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung evakuiert werden – dank der dynamischen Fluchtwegsteuerung konnten wir das Gebäude jedoch sehr schnell verlassen. 😉

Wir bedanken uns herzlich bei INOTEC für den informativen und unterhaltsamen Nachmittag!


Brandschutzübung im Kindergarten Abenteuerland

Brandschutzübung im Kindergarten Abenteuerland

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Am heutigen Vormittag hat eine kleine Abordnung unseres Löschzugs an einer Brandschutzübung im Kindergarten Abenteuerland teilgenommen.

Die Kinder wurden im Vorfeld vom Erzieher-Team auf die bevorstehende Übung vorbereitet, um die Angst gegenüber der unbekannten Situation zu nehmen. Somit war ihnen die Möglichkeit gegeben, entspannt und konzentriert teilzunehmen – und das hat auch gut geklappt. Und dass dann tatsächlich auch noch die Feuerwehr mit Blaulicht und Martinhorn angefahren kam, hat alle sichtlich beeindruckt.

Im Anschluß an die Übung haben wir dann noch unser Löschfahrzeug vorgestellt und viele Fragen rund um das Material und unsere Einsatzkleidung beantwortet.

Abschließend haben uns dann noch die gerade abgeschlossene Erweiterung des Kindergartens angeschaut und die unterschiedlichen Anfahrtmöglichkeiten zum Objekt in Augenschein genommen.

Fahrsicherheitstraining und Sturm „Eberhard“

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Gestern haben die Maschinisten (Fahrer und Bediener der Löschfahrzeuge) unseres Löschzuges sowie einige Kameraden aus Horn, Schallern und Stirpe an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen.

Am (sehr) frühen Sonntagmorgen ging es zum Trainingszentrum in Rüthen. Nach einer kurzen Theorieeinheit konnte man sich in einem Slalomparcours nach und nach an die physikalischen Grenzen der bis zu 15 Tonnen schweren Fahrzeuge (immerhin das 10fache eines Mittelklassewagens) heranwagen. Im Anschluss standen dann Bremsübungen auf unterschiedlichen Untergründen und mit Hindernissen an.

Slalom zum warm werden
Bremsen aus 50 km/h
Sturmtief „Eberhard

Parallel zu den Trainingseinheiten wurde die Entwicklung des anstehenden Sturmes „Eberhards“ verfolgt und dann am frühen Nachmittag beschlossen, dass Training vorzeitig abzubrechen, um zum berechneten Eintreffen des Sturmes wieder an den Stützpunkten zu sein.

Kurz nach unserer Ankunft und der Nachbereitung der Löschfahrzeuge erfolgte dann die Alarmierung aller Erwitter Einheiten, um die bereits eingegangenen und erwarteten Einsätze abzuarbeiten.

Insgesamt gab es im Heilbad vier sturmbedingte Einsätze. Ein Fußweg musste aufgrund eines umgefallen Baumes abgesperrt werden. Eine Straße wurde kurzzeitig gesperrt, bis geklärt werden konnte, dass von einem vorgeschädigten Baum keine weitere Gefahr ausging. Teile einer Poolüberdachung mussten geborgen und eine Ablösen weiterer Platten verhindert werden. Die Bergung einer abgelösten Kaminverkleidung konnte nicht beendet werden; die Arbeiten mit der aus Erwitte angerückten Drehleiter wurden aufgrund einiger stärkerer Böen abgebrochen – nach einer weitergehenden Erkundung konnte geklärt werden, dass von der Verkleidung keine weitere Gefahr ausging.

Nach den Maßnahmen standen dann die Mannschaften unserer beiden Einsatzfahrzeuge noch etwa eine Stunde im Gerätehaus in Bereitstellung für eventuell Folgeeinsätze. Weitere Kameraden aus dem Heilbad unterstützen darüber hinaus den Löschzug Erwitte.

Silvester 2018

Silvester 2018

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In diesem vermutlich letzten Post des Jahres möchten wir uns mit einer Bitte an euch wenden:

Bitte nutzt nur zugelassene Feuerwerkskörper – und diese bestimmungsgemäß!

Da es vorkommen kann, dass gezündete Raketen auf Balkonen und Terrassen landen, entfernt dort brennbare Gegenstände.

Haltet während der „heißen“ Phase des Feuerwerks Fenster und Türen geschlossen.

Wir wünschen Euch einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019!

Dachstuhlbrand im Thermalbad

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Am Donnerstagabend sind wir aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage zum Thermalbad ausgerückt. Vor Ort angekommen wurden wir mit einem ausgedehnten Dachstuhlbrand auf einem der Gebäude konfrontiert. Ferner galt eine Person als vermisst.

Ein Trupp unter Atemschutz begab sich umgehend in das Gebäude, um nach der vermissten Person zu suchen. Parallel wurde eine Löschwasserversorgung aufgebaut, der Brand bekämpft und mit einer sogenannten Riegelstellung verhindert, dass sich der Brand auf weitere Gebäudeteile ausbreiteten konnte.

Der Absturzsicherungs-Trupp begab sich auf ein angrenzendes Gebäudedach, sicherte sich entsprechend und hob Schläuche und Armaturen auf das Dach. Somit konnte eine gute Position zum Löschen des Brandes erschlossen werden, ohne das notwendige Material zeitintensiv durch das Gebäude zu tragen. Diese Position war außerdem aufgrund der Bebauung nicht mit der Drehleiter erreichbar.

Nachdem die vermisste Person gefunden und in Sicherheit gebracht, sowie der fiktiv Brand „gelöscht“ war, konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

Wir bedanken uns bei den Mitgliedern des Absturzsicherungs-Trupps, sowie bei den Kameraden aus Erwitte, die unsere Übung mit der Drehleiter unterstützten.

Kellerbrand mit 2 vermissten Personen in einem Wohn- und Geschäftshaus

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Im Keller eines größeren Wohn- und Geschäftshauses entstand während Installationsarbeiten ein Brand. Laut einer Information galten zwei Handwerker als vermisst.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle lag unsere Aufgabe vorrangig darin, die vermissten Personen zu finden, aus dem Gefahrenbereich zu retten und nach möglichen weiteren Personen im Keller zu suchen. Parallel musste natürlich das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

Ein Trupp unter Atemschutz machte sich umgehend auf die Suche – ein zusätzlicher Trupp stand zur Absicherung bereit. Parallel wurde vor dem Objekt von weiteren Einsatzkräften die Löschwasserversorgung sichergestellt und die Verkehrsabsicherung vorgenommen.

Im Keller erschwerte dichter Rauch die Suche immens. Die erste vermisste und nicht ansprechbare Person wurde gefunden, ins Freie gebracht und dort betreut. Zwei weitere Trupps unter Atemschutz waren in der Zwischenzeit vor Ort und unterstützten die Such- und Löschmaßnahmen.

Nachdem die zweite Person gefunden und in Sicherheit gebracht worden war, konnte kurz Zeit später sichergestellt werden, dass sich keine weiteren Personen mehr im Keller aufhielten. Im Folgenden konnte sich alle Kräfte auf die Löscharbeiten konzentrieren.

Bereits im Zuge der ersten Begutachtung des Kellers wurde mit einem sogenannten mobilen Rauchabschluß (ein Vorhang, der in eine Türzarge geklemmt wird) dafür gesorgt, dass sich der Rauch nicht auf das Treppenhaus ausbreitete. Somit war sichergestellt, dass die Bewohner das Haus problemlos über das Treppenhaus verlassen konnten.

Die Maßnahmen wurden mit dem Querlüften des Kellers mittels eines Hochleistungslüfters abgeschlossen und die Übung 😉 mit Erfolg beendet werden.

Wir bedanken uns bei den Miemen für die gute Unterstützung und bei dem Besitzer des Objektes für die Möglichkeit, unsere Übung in seinem Haus durchführen zu können.

Erhöhte Flächen- und Waldbrandgefahr

Erhöhte Flächen- und Waldbrandgefahr

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Aufgrund der Trockenheit in den vergangenen Wochen gilt derzeit die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe in weiten Teilen NRWs. Im Kreis Soest gab es bereit einige, größtenteils kleinere Flächenbrände.

Wir möchten an Euch appellieren, derzeit keine brennenden Zigaretten oder Streichholzer aus dem Autofenster zu werfen bzw. beim Spaziergang unachtsam wegzuschmeißen. Eigentlich sollte man dies ja auch generell nicht machen; momentan könnten die Folgen jedoch gravierend sein …

Und auch bei einer Fahrt ins Grüne oder dem Abstellen des Autos auf Seitenstreifen, abgemähte Felder oder Wiesen sollte man Acht geben; der unter dem Auto angebrachte Katalysator wird extrem heiß und kann dadurch den brennbaren Untergrund entzünden.

Im Voraus vielen Dank für Eure Rücksichtnahme!

Foto: Public Domain Picture / Creative Commons

Promenadenfest 2018

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Traditionell nimmt der Löschzug Bad Westernkotten am Promenadenfest in Bad Westernkotten teil. An gewohnter Stelle in der Ortsmitte haben wir uns und unsere Technik vorgestellt.

Gefreut haben wir uns über die vielen Besucher, die sich für Themen wie den vorbeugenden Brandschutz, unseren Tätigkeiten und auch in Bezug auf eine aktive Mitarbeit im Löschzug interessiert haben.

Erstmalig führten wir in diesem Jahr einen Teil unserer Ausstattung für technische Hilfeleistungen vor und konnten zeigen, wie wir im unerwünschten Falle eines Verkehrsunfalls tätig werden. Einige der Anwesenden konnten auch mal selbst Hand angelegen und zum Beispiel ausprobieren, mit welcher Leichtigkeit unser hydraulisches Kombigerät die Säulen eines PKW abtrennt.

Einen kleinen Einsatz gab es dann auch noch: In Kooperation mit der DLRG Ortsgruppe Erwitte wurden einige Gummifische, die sich beim Wettschwimmen unter einer Brücke eingeklemmt hatten, zur großen Freude Ihrer kleinen Besitzer wieder befreit. Strahlende Kinderaugen waren ein unbezahlbarer Dank.

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