Brand einer Scheune und Unfall einer Einsatzkraft

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Aus unbekannter Ursache war in einer Scheune ein Brand entstanden und Augenzeugen berichteten, dass sich noch eine Person im Gebäude befand.

Unmittelbar nach unserer Ankunft machte sich ein Trupp unter Atemschutz auf den Weg, die vermisste Person zu suchen und zu retten. Parallel bereiteten die weiteren Einsatzkräfte das Löschen des Feuers vor und begannen mit der Brandbekämpfung.

Da sich das Gehöft am Rande unseres Ortes befindet und eine ausreichende Löschwasserversorgung mittels Hydrant nicht möglich war, wurde mit einem unserer Löschfahrzeuge das Wasser aus einem Teich entnommen. Während der entsprechenden Vorbereitung konnten wir auf das Tankvolumen unserer Löschfahrzeuge (insgesamt 3.500 Liter) zurückgreifen.

Im Verlauf der Personensuche funkten die Einsatzkräfte in der Scheune ein „Mayday“ und signalisierten somit, das ein Kamerad bei dem Inneneinsatz verunglückt war. Ein zweiter Trupp, der bereits ausgestattet mit Atemschutzgeräten zur Absicherung bereitstand, wurde unmittelbar zur Hilfe in das Gebäude geschickt. Ein dritter Trupp rüstete sich mit Atemschutzgerät aus und stand zur weiteren Absicherung bereit, ein vierter übernahm die Brandbekämpfung im Gebäude.

Nachdem die vermisste Person und der verunfallte Kamerad aus dem Gebäude befreit werden konnten, wurde der Brand mit einem massiven Löschangriff innerhalb und außerhalb des Gebäudes bekämpft.

Zum Abschluss dieses Einsatzes konnte eine positive Bilanz gezogen werden; alle Maßnahmen wurde nahezu lehrbuchmäßig umgesetzt und eine sehr gut vorbereitete Übung konnte erfolgreich beendet werden.