Sturmbedingte Einsätze

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Gestern Nachmittag gingen bei der Leitstelle des Kreises Soest nach dem Eintreffen der Sturmfront in kurzer Zeit über 250 Anrufe ein.

Zur besseren Koordinierung der Einsätze wurden in allen betroffenen Städten eine lokale Einsatzleitung installiert und die einzelnen Meldungen dann an die jeweilig zuständige Ortsfeuerwehr weitergegeben.

Im Heilbad gab es 2,5 sturmbedingte Einsätze.

Zweimal mussten wir abgebrochene und auf die Straße gefallene Äste beseitigen. Auf dem Weg von der einen zur anderen Einsatzstelle haben wir dann noch einem umgefallenen Bauzaun wieder auf die Füße geholfen.

Nach der Erledigung unserer Maßnahmen standen wir dann noch kurze Zeit im Gerätehaus in Bereitschaft. Da der Sturm aber wohl gnädig mit dem Stadtgebiet Erwitte war, wurde die Bereitschaft schnell wieder aufgehoben.

Unterstützung bei Großbrand

Unterstützung bei Großbrand

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Gestern Nachmittag wurden wir, zusammen mit dem ELW (Einsatzleitwagen) aus Erwitte, zu einem Großbrand nach Lippstadt alarmiert.

Die Meldung klang schon fast unrealistisch; immerhin waren wir erst vor einer Woche bei einem Großbrand im gleichen Gewerbegebiet eingesetzt. Bei dem Blick zum Himmel machte eine große Rauchsäule jedoch schnell klar, dass keine Fehlalamierung vorlag.

Unsere Aufgabe bestand in der Führung eines Bereitstellungsraums, in dem die alarmierten Einheiten gesammelt und dann gezielt abgerufen werden.

Löschzüge aus Lippstadt, Erwitte, Anröchte, Geseke, Rüthen sowie weitere Sondereinheiten – darunter Messeinheiten aus Soest, Anröchte und Werl – wurden alarmiert, nach dem Eintreffen von uns erfasst und dann im weiteren Verlauf zur Einsatzstelle abberufen. Zusätzlich unterstütze das Deutsche Rote Kreuz.

Insgesamt waren ca. 350 Einsatzkräfte mit rund 60 Fahrzeugen in den Einsatz eingebunden.

Gegen 22:00 Uhr wurde der Bereitstellungsraum aufgelöst und wir konnten einrücken.

Wir wünschen allen beteiligten Einsatzkräften, sowie allen Einheiten, die momentan mit hitzebedingten Bränden eine Vielzahl der „regulären“ Einsätze bearbeiten müssen, ein hoffentlich ruhiges Wochenende!

Obwohl die entstandene Rauchwolke an unserem Heilbad vorbeizog, lagerten sich vereinzelt Aschepartikel im Ortsgebiet ab. Bitte beachtet dazu die amtlichen Hinweise.

Unterstützung bei der Erhaltung junger Pflaumenbäume

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Im Zuge der anhaltenden Hitze erhielt unsere Löschzugführung vor einer Woche die Anfrage des hiesigen Heimatvereins, neu gepflanzte Pflaumenbäume mit unseren Löschfahrzeugen zu wässern.

Grünes Licht gab es seitens der Wehrführung, verbunden mit der Bitte, unser Vorhaben mit der Stadtverwaltung abzustimmen.

Auf eine entsprechende Anfrage erhielten wir vom zuständigen Fachbereichsleiter die Rückmeldung, dass die betreffenden Bäume während der Trockenphase durch den Baubetriebshof gewässert werden und eine Unterstützung unseres Löschzuges nicht erforderlich sei.

Eine Woche später:

Kreis- und landesweit unterstützen unzählige freiwillige und hauptamtliche Feuerwehren mit Ihren Löschfahrzeugen die Städte bei der Erhaltung des Grünbestandes – sogar die Polizei hilft mit ihren Wasserwerfern. *** Verständlicherweise arbeitet der Erwitter Betriebshof bei der lang anhaltenden Hitzeperiode schon einige Zeit am Limit. *** Die jungen Bäume unseres Heilbades tragen mittlerweile nur wenige, vertrocknete Blätter.

Um die Bäume vor der Vertrocknung zu schützen, gab es gestern eine spontan anberaumte, private Maßnahme der Mannschaft unseres Löschzuges.

Mit Manpower, dem Fachwissen eines Forstwirtes und dem von einem Landwirt aus unseren Reihen privat zur Verfügung gestellten Equipment, konnten wir 30 Bäume mit rund 6000 Liter Wasser versorgen.

In den kommenden Tagen begutachten wir die Entwicklung und wiederholen bei Bedarf unsere Maßnahmen.

Unterstützung bei Großbrand

Unterstützung bei Großbrand

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In der Nacht zum Freitag wurden wir zusammen mit dem ELW (Einsatzleitwagen) aus Erwitte, zu einem Großbrand nach Lippstadt alarmiert. Unsere Aufgabe bestand darin, den sog. Bereitstellungsraum zu führen.

Bei großen Einsatzlagen wird durch die Einsatzleitung ein Bereitstellungsraum festgelegt, dieser wird durch vordefinierte Einheiten an zuvor festgelegten Orten eingerichtet und betrieben. So fuhren wir um 00:10 Uhr den Baubetriebshof der Stadt Lippstadt an, und trafen dort mit dem ELW-Team aus Erwitte zusammen.

In rascher Folge kamen hier dann die alarmierten Lösch- oder Messzüge der umliegenden Feuerwehren an. Diese werden im Bereitstellungsraum erfasst, geordnet und bleiben so lange in Bereitstellung, bis die Einheiten von der Einsatzleitung an die Einsatzstelle beordert werden.

Die Vielfalt der eintreffenden Kräfte war sehr groß, es galt nicht nur Löschzüge aus Erwitte, Anröchte, Geseke oder anderer Gemeinden des Kreises Soest in Empfang zu nehmen, auch Städte wie Hamm, Schwerte oder Dortmund entsandten ihre Einheiten. Des Weiteren hatte der Rettungsdienst im Bereitstellungsraum Stellung bezogen.

Insgesamt waren ca. 450 Einsatzkräfte mit ca. 70 Fahrzeugen an der Einsatzstelle und in Bereitstellung.

Zwischenzeitlich unterstützten wir noch die Malteser aus Lippstadt mit unserem Stromaggregat, diese waren mit der Verpflegung der Einsatzkräfte betraut.

Gegen 08:30 Uhr – der Brand war zum größten Teil unter Kontrolle – wurde der Bereitstellungsraum nach und nach aufgelöst und in einen Dekontaminations-Platz für die verschmutzten Fahrzeuge, Geräte und Kameraden umgewandelt. Unsere Arbeit war somit beendet und wir konnten wieder einrücken.

Die meisten von uns waren in einem Bereitstellungsraum dieser Größe zum ersten Mal im Einsatz, die gesammelten Eindrücke werden sicher noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.

Kleinerer Flächenbrand

Kleinerer Flächenbrand

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Am heutigen Nachmittag kam es in Eikeloh zu einem kleineren Flächenbrand und die Löschzüge Bad Westernkotten und Erwitte wurden alarmiert.

Das Feuer konnte von den ersteintreffenden Kräften aus Erwitte schnell gelöscht werden.

Kellerbrand mit 2 vermissten Personen in einem Wohn- und Geschäftshaus

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Im Keller eines größeren Wohn- und Geschäftshauses entstand während Installationsarbeiten ein Brand. Laut einer Information galten zwei Handwerker als vermisst.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle lag unsere Aufgabe vorrangig darin, die vermissten Personen zu finden, aus dem Gefahrenbereich zu retten und nach möglichen weiteren Personen im Keller zu suchen. Parallel musste natürlich das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

Ein Trupp unter Atemschutz machte sich umgehend auf die Suche – ein zusätzlicher Trupp stand zur Absicherung bereit. Parallel wurde vor dem Objekt von weiteren Einsatzkräften die Löschwasserversorgung sichergestellt und die Verkehrsabsicherung vorgenommen.

Im Keller erschwerte dichter Rauch die Suche immens. Die erste vermisste und nicht ansprechbare Person wurde gefunden, ins Freie gebracht und dort betreut. Zwei weitere Trupps unter Atemschutz waren in der Zwischenzeit vor Ort und unterstützten die Such- und Löschmaßnahmen.

Nachdem die zweite Person gefunden und in Sicherheit gebracht worden war, konnte kurz Zeit später sichergestellt werden, dass sich keine weiteren Personen mehr im Keller aufhielten. Im Folgenden konnte sich alle Kräfte auf die Löscharbeiten konzentrieren.

Bereits im Zuge der ersten Begutachtung des Kellers wurde mit einem sogenannten mobilen Rauchabschluß (ein Vorhang, der in eine Türzarge geklemmt wird) dafür gesorgt, dass sich der Rauch nicht auf das Treppenhaus ausbreitete. Somit war sichergestellt, dass die Bewohner das Haus problemlos über das Treppenhaus verlassen konnten.

Die Maßnahmen wurden mit dem Querlüften des Kellers mittels eines Hochleistungslüfters abgeschlossen und die Übung 😉 mit Erfolg beendet werden.

Wir bedanken uns bei den Miemen für die gute Unterstützung und bei dem Besitzer des Objektes für die Möglichkeit, unsere Übung in seinem Haus durchführen zu können.

Brandmeldeanlage Kurklinik

Brandmeldeanlage Kurklinik

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Heute am frühen Nachmittag hat die Brandmeldeanlage einer Kurklinik ausgelöst und die Löschzuge aus Erwitte und Bad Westernkotten wurden alarmiert.

Nach der Erkundung der Lage konnte Entwarnung gegeben und wieder eingerückt werden; die Ursache waren Dampfschwaden, die bei der Herstellung von Waffeln entstanden.

Brandmeldeanlage Senioren- und Pflegeheim

Brandmeldeanlage Senioren- und Pflegeheim

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Zusammen mit dem Löschzug Erwitte wurden wir in der vergangenen Nacht aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Senioren- und Pflegeheim alarmiert.

Ein Brandmelder im Dachboden des Hauses hatte ausgelöst und uns somit auf den Plan gerufen.

Nach der Erkundung des betroffenen Bereiches konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden.

Im Zuge der Erkundungsmaßnahmen wurde – neben einer genauen Sichtung des Dachbodens – auch mittels einer Wärmebildkamera nach eventuellen Auffälligkeiten gesucht.

Nach etwa 30 Minuten konnte der Einsatz dann beendet werden und alle Beteiligten wieder in Ihre Betten. 🙂

Erhöhte Flächen- und Waldbrandgefahr

Erhöhte Flächen- und Waldbrandgefahr

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Aufgrund der Trockenheit in den vergangenen Wochen gilt derzeit die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe in weiten Teilen NRWs. Im Kreis Soest gab es bereit einige, größtenteils kleinere Flächenbrände.

Wir möchten an Euch appellieren, derzeit keine brennenden Zigaretten oder Streichholzer aus dem Autofenster zu werfen bzw. beim Spaziergang unachtsam wegzuschmeißen. Eigentlich sollte man dies ja auch generell nicht machen; momentan könnten die Folgen jedoch gravierend sein …

Und auch bei einer Fahrt ins Grüne oder dem Abstellen des Autos auf Seitenstreifen, abgemähte Felder oder Wiesen sollte man Acht geben; der unter dem Auto angebrachte Katalysator wird extrem heiß und kann dadurch den brennbaren Untergrund entzünden.

Im Voraus vielen Dank für Eure Rücksichtnahme!

Foto: Public Domain Picture / Creative Commons

Brand in einer Industriehalle

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Der Löschzug Erwitte wurde heute gegen Mittag zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb alarmiert. Vor Ort angekommen bestätigte sich die Meldung; eine der Hallen war stark verraucht.

Die Quelle des Rauches wurde ermittelt und parallel mit einer Erhöhung der Alarmstufe die Löschgruppen Völlinghausen und Stirpe nachgefordert.

Nachdem der Brandherd lokalisiert war, wurde mit einer weiteren Erhöhung der Alarmstufe auch unser Löschzug auf den Plan gerufen. Eine Maschine hatte Feuer gefangen – ein darunter befindliches Ölauffangbecken erschwerte die Lage.

Der Brand wurde mit Löschschaum bekämpft. Um eine ausreichende Menge vorhalten zu können, wurde zusätzlich zu dem auf den Einsatzfahrzeugen mitgeführten Schaummittel ein Abrollcontainer der Feuerwehr Lippstadt mit Sonderlöschmitteln angefordert. Außerdem wurden zur personellen Unterstützung die Löschgruppen Schallern, Böckum und Schmerlecke alarmiert.

Der Brand konnte unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Als weitere Maßnahme wurden mit Hochleistungslüftern die Halle vom Rauch befreit.

Insgesamt waren 4 Löschzüge mit rund 80 Kräften im Einsatz. Zusätzlich stellte der Löschzug Horn-Millinghausen den Grundschutz für das Stadtgebiet Erwitte für mögliche Paralleleinsätze sicher.

 

 

 

 

 

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