Brennende Mülltonne

Brennende Mülltonne

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Die Meldung von einer brennenden Mülltonne an einer Bushaltestelle im Süden unseres Ortes sorgte heute für ein Feuerwehrauto-Korso durch das Heilbad.

Die aktuelle Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) sieht vor, dass bei jedem Brandereignis in Bad Westernkotten (also schon bei einem Kleinbrand) sowohl unser Löschzug, als auch der Löschzug Erwitte alarmiert wird. Somit machten sich zwei Löschfahrzeuge aus Bad Westernkotten und zwei weitere aus Erwitte auf den Weg, um Herr über den Brand einer Mülltone zu werden.

Da an der gemeldeten Bushaltestelle alle Mülltonnen unversehrt waren, fuhr unser ersteintreffendes Löschfahrzeug weiter, um an weiteren Haltestellen im Ort zu kontrollieren, ob nicht ein falscher Einsatzort gemeldet wurde. Und um auch ganz sicher zu sein, kontrollierte eines der aus Erwitte angereisten Fahrzeuge nochmals alle Bushaltestellen-Mülltonnen im Heilbad.

Unser zweites Löschfahrzeug hatte sich währenddessen am südlichen Ortsrand in Bereitschaft gestellt. Der Fahrer eines aus Erwitte kommenden PKW gab der Mannschaft die Info, dass in Erwitte eine Mülltonne an einer Bushaltestelle raucht. Unser Löschfahrzeug machte sich nach der Meldung auf den Weg nach Erwitte und kontrollierte dort die Mülltonnen im gemeldeten Bereich. Zu tun gab es jedoch nichts mehr; der Brand war bereits von einem Anwohner gelöscht worden.

Verkehrsunfall mit 2 beteiligten PKW

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Am späten Vormittag wurden wir zusammen mit dem Löschzug Erwitte zu einem Verkehrsunfall in Eikeloh mit 2 beteiligten PKW gerufen.

Beide Fahrer hatten bereits Ihre Fahrzeuge verlassen können und wurden durch den parallel alarmierten Rettungsdienst untersucht – sie hatten Glück und blieben unverletzt.

Unsere Maßnahmen beschränkten sich auf das Aufnehmen ausgelaufener Betriebsstoffe. Nach der Bergung des im Kreuzungsbereich stehenden PKW konnten wir den Einsatz beenden und wieder einrücken.

Brandschutzbedarfplan verabschiedet

Brandschutzbedarfplan verabschiedet

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Gerade war eine Abordnung unseres Löschzuges zu Gast bei einer Ratssitzung der Stadt Erwitte.

Unter anderem behandelte die Sitzung die Abstimmung über den Brandschutzsbedarfsplan für die nächsten 5 Jahre, welcher laut unserer Einschätzung Ungereimtheiten enthält und ferner Nachteile für den Standort Bad Westernkotten mit sich bringt. Unseren Vorbehalt hatten wir im Vorfeld dargelegt – natürlich nicht nur mit den Scheuklappen auf denn eigenen Standort, sondern mit Hinsicht aufdie Gesamtwehr.

Der Ratssaal war bis zum letzten Platz gefüllt, fast ausschließlich mit Kameraden aus dem ganzen Stadtgebiet, die an den einleitenden Informationen und natürlich dem Ausgang der Abstimmung sehr großes Interesse hatten.

Die Kommunal Agentur NRW hatte den Entwurf erstellt. Vor der Abstimmung wurde er in Stichpunkten präsentiert. Im Rat wurde der Entwurf dann diskutiert und im letztendlich zugestimmt.

Wir sind gespannt, wie sich die nächsten 5 Jahre entwickeln …

Drohendes Dieselfahrverbot im Heilbad; Löschfahrzeug auf alternativen Antrieb umgerüstet

Drohendes Dieselfahrverbot im Heilbad; Löschfahrzeug auf alternativen Antrieb umgerüstet

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Um bei einem möglichen Dieselfahrverbot in der Innenstadt von Bad Westernkotten gerüstet zu sein, haben wir als Pilotprojekt eines unserer beiden Fahrzeuge auf einen alternativen Antrieb mit erneuerbaren Energien umgerüstet.

Wir freuen uns, seit Anfang diesen Monats einen Beitrag an einer dieselrußfreien Luft leisten zu können und fahren nun mit einem eigenentwickelten Holzhackschnitzelantrieb.

Die ersten Versuche verliefen recht positiv. Nach einer kurzen, nur etwa 30 minütigen Aufheizzeit besitzt der Motor eine Leistung von atemberaubenden 48.000 Watt (Anm.: entspricht 65 PS).

Sehr stolz sind wir über die innovative Lösung einer anfänglichen Problemstellung zur Vorhaltung von Brennstoff: der nicht mehr benötigte, etwa 80 Liter fassende Dieseltank steht nun als Behälter für das Löschwasser zur Verfügung – im Gegenzug können wir im ehemaligen Löschwassertank rund 2 Kubikmeter Holzhackschnitzel mitführen und haben somit einen Vorrat für bis zu 1,5 Betriebsstunden.

Für unser Konzept sind wir bereits mit dem Innovationspreis der Baron-von-Münchhausen-Stiftung nominiert worden.

Besuch im „Forum für Evakuierung“

Besuch im „Forum für Evakuierung“

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Heute hat unser Löschzug das „Forum für Evakuierung“ der Firma INOTEC besucht. Das Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern in der Not- und Sicherheitsbeleuchtung und realisiert mit seinem Forum eine Erlebniswelt zum Thema Evakuierungskonzepte und -technik.

Nach einer kurzen Info über das Unternehmen erhielten wir einen Überblick über die laut Norm und Vorschrift geforderten Maßnahmen. Sehr beeindruckend konnten wir im Anschluß live erleben, wie groß die Kluft zwischen den geforderten Voraussetzungen und dem technisch Machbaren ist.

Das Forum bietet vielfältige und realitätsnahe Simulationsbereiche, in denen Brandgeschehnisse und die Problematik der Evakuierung sehr realistisch nachgebildet werden können. Beeindruckend war der abschließende Unternehmensfilm, der in 3D im eigens dafür eingerichteten Kino vorgeführt wurde.

Und wie es so kommt, musste der Veranstaltungsraum dann zum Ende aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung evakuiert werden – dank der dynamischen Fluchtwegsteuerung konnten wir das Gebäude jedoch sehr schnell verlassen. 😉

Wir bedanken uns herzlich bei INOTEC für den informativen und unterhaltsamen Nachmittag!


Zwei Verkehrsunfälle

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Heute Nacht ereignete sich an der Kreuzung unserer südlichen Ortszufahrt ein Verkehrsunfall. Mit dem Hinweis auf eine eingeklemmte Person wurden wir zusammen mit dem Löschzug Erwitte und dem Rettungsdienst alarmiert.

Vor Ort angekommen, trafen wir auf zwei verunfallte PKW. Die Insassen einer Oberklasse-Limousine mit Frontschaden hatten bereits eigenständig ihr Fahrzeug verlassen können. Ein Kleinwagen mit massivem Seitenschaden lag im Graben; die Fahrerin konnte ihr Fahrzeug nicht mehr eigenständig verlassen.

Die Fahrerin des Kleinwagens wurde unter Absprache mit Notarzt aus ihrem PKW befreit und durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert. Die Insassen der Limousine wurden vor Ort behandelt und betreut.

Im Anschluss an die Rettungsmaßnahmen sammelten wir die umliegenden Fahrzeugteile ein, nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf und fegten die Straße, unterstützen das Abschleppunternehmen bei der Bergung der Fahrzeuge sowie der Polizei bei der Aufnahme des Unfalls.

Nach gut 2 Stunden konnte der Einsatz beendet und nach der Herstellung der Einsatzbereitschaft unserer Fahrzeuge dann auch der Schlaf fortgesetzt werden.

Weiterer Unfall auf der gleichen Strecke

Am späten Montagnachmittag wurden wir zusammen mit dem Löschzug Erwitte zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei einem Verkehrsunfall alarmiert.

Der Fahrer eines PKW verlor aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen PKW, streifte einen weiteren Verkehrsteilnehmer im Gegenverkehr und kam dann kurz vor einem Graben am Fahrbahnrand zum stehen.

Da die erste Erkundung durch den Rettungsdienst ergab, dass keine Betriebsstoffe ausgelaufen waren und der Fahrer das Fahrzeug ohne Hilfe verlassen konnte, wurden wir noch auf der Anfahrt wieder abbestellt.

Wir hatten zu diesem Zeitpunkt die Einsatzstelle allerdings bereits erreicht und unterstützen – bis zum Abtransport des Patienten den Rettungsdienst – durch die Absicherung gegen den fließenden Verkehr und rückten dann wieder ein.

Unklare Rauchentwicklung

Unklare Rauchentwicklung

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Zu einer unklaren Rauchentwicklung wurden wir am Freitagvormittag alarmiert; ein Anrufer hatte der Kreisleitstelle aufsteigenden Rauch im Bereich Nordstraße Richtung Lippstadt gemeldet.

Bei unserem Eintreffen konnte vor Ort lediglich eine leichte Rauchentwicklung im rückwärtigen Bereich eines landwirtschaftlichen Betriebes ausgemacht werden. Hinter einer Scheune war aus ungeklärter Ursache Unrat in Brand geraten.

Mit ein paar Litern Wasser wurde der nur noch qualmende Haufen letztendlich abgelöscht, die Einsatzstelle wurde an den Landwirt übergeben und wir konnten wieder einrücken.

Baumkrone droht auf Weg zu stürzen

Baumkrone droht auf Weg zu stürzen

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Zweimal rückten wir gestern in das nördliche Wohngebiet unseres Heilbades aus. Nach einer Brandschutzübung am Morgen wurden wir am frühen Abend aufgrund einer technischen Hilfeleistung alarmiert.

Während des Sturmtiefs „Gebhard“ brach ein Baumstamm und die Baumkrone und drohte, auf die Holzbrücke eines viel genutzten Fuß- und Radwegs zu stürzen. Mit unseren mitgeführten Leitern war es nicht möglich, die Bruchstelle zu erreichen und mit einer Drehleiter war die Einsatzstelle nicht anfahrbar. Der Baum musste zur Gefahrenbeseitigung gefällt werden.

Der Einsatz konnte auf Basis des Fachwissens und handwerklichen Geschicks eines (königlichen) Forstwirtes sowie weiterer Fachkundiger in unseren Reihen schnell abgearbeitet werden und wir wieder einrücken.

Brandschutzübung im Kindergarten Abenteuerland

Brandschutzübung im Kindergarten Abenteuerland

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Am heutigen Vormittag hat eine kleine Abordnung unseres Löschzugs an einer Brandschutzübung im Kindergarten Abenteuerland teilgenommen.

Die Kinder wurden im Vorfeld vom Erzieher-Team auf die bevorstehende Übung vorbereitet, um die Angst gegenüber der unbekannten Situation zu nehmen. Somit war ihnen die Möglichkeit gegeben, entspannt und konzentriert teilzunehmen – und das hat auch gut geklappt. Und dass dann tatsächlich auch noch die Feuerwehr mit Blaulicht und Martinhorn angefahren kam, hat alle sichtlich beeindruckt.

Im Anschluß an die Übung haben wir dann noch unser Löschfahrzeug vorgestellt und viele Fragen rund um das Material und unsere Einsatzkleidung beantwortet.

Abschließend haben uns dann noch die gerade abgeschlossene Erweiterung des Kindergartens angeschaut und die unterschiedlichen Anfahrtmöglichkeiten zum Objekt in Augenschein genommen.

Jungpfadfinder zu Gast & Brandmeldeanlage Kurklinik

Jungpfadfinder zu Gast & Brandmeldeanlage Kurklinik

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Gestern Morgen löste die Brandmeldeanlage einer Kurklinik aus und wir wurden entsprechend alarmiert. Nach der Erkundung der Lage konnte schnell Entwarnung gegeben werden; die Ursache beruhte auf einem technischen Defekt. Alle vorbildlich evakuierten Gäste und Mitarbeiter konnten zurück ins Gebäude und wir – sowie der parallel alarmierte Löschzug aus Erwitte – wieder einrücken.

Am Abend freuten wir uns dann über den Besuch der Jungpfadfinder der DPSG Bad Westernkotten in unserem Gerätehaus.

Nach einem kurzen, einleitenden Theoriepart mit Infos über die Tätigkeiten einer Feuerwehr und zu unserem Löschzug ging es in unserer Fahrzeughalle in die Praxis. Unter anderem konnten die Teilnehmer feststellen, was nach einer Meldung eines Notfalls passiert und wie wir in diesen Ablauf integriert sind. Die auf einem Löschfahrzeug verlasteten Gerätschaften wurden vorgestellt und nach Möglichkeit auch direkt vorgeführt und zum Teil auch ausprobiert. Natürlich konnte auch jeder Mal in unserem Löschfahrzeug Platz nehmen – und die vorher erklärten Abläufe quasi live erleben.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das große Interesse. Ihr (und natürlich auch weitere Interessierte) seid jederzeit herzlich willkommen, uns mal wieder zu besuchen!

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